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Die MHSG ko-finanziert neue multimediale Lernproduktionen!




Fristverlängerung!

Den nachdrücklichen Bitten von verschiedenen Seiten aus den Berliner Hochschulen folgend wurde die Einreichungsfrist für Anträge (erste Phase) um zwei Monate bis zum 31.8.2004 verlängert.
Bereits eingereichte Anträge werden gemäß der ursprünglichen Planung unverzüglich geprüft, wobei die Entscheidungsfindung von der Fristverlängerung unberührt bleibt.

 

Aufruf an die Berliner Hochschulen zur Einsendung von Anträgen für die gemeinsame Herstellung multimedialer Lehrmaterialien

 

A. Grundlagen des Aufrufs

Die Multimedia Hochschulservice Berlin GmbH (MHSG) wurde im Jahre 2000 von neun Berliner Hochschulen gemeinsam gegründet. Sie unterstützt als privatwirtschaftliche Gesellschaft die Hochschulen - insbesondere Ihre Gesellschafter - bei der Herstellung und Vermarktung von multimedialen Lehrinhalten. Sie engagiert sich als Initiator und Katalysator für hochwertige E-Learning-Produktionen aus dem Hochschulbereich.

Dieser Aufruf richtet sich an diejenigen Institute und Medienkompetenzzentren der Berliner Hochschulen, welche interessiert sind, ein qualitativ hochwertiges multimediales Lernprodukt zu entwickeln. Dabei sollen vor allem (an den Instituten) bereits entwickelte Module, multimediale Vorprodukte oder fortgeschrittene Konzepte genutzt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Neuentwicklungen möglich.

Die entstehenden Lernprodukte sollen zum einen der Lehre des beteiligten Hochschulinstituts zugute kommen, zum anderen durch erfolgreiche Vermarktung eine höhere Verbreitung erfahren und zudem neue Mittel generieren. Diese können wiederum in die Entwicklung von Lernproduktionen fließen. Im Jahre 2003 wurde von der MHSG eine Reihe hochwertiger Lernprodukte in Form von CD-ROMs und Online-Kursen am Markt eingeführt.

Die Markt- und Medienkompetenz der MHSG unterstützt die Fachkompetenz der Institute und Medienzentren komplementär, sodass die gemeinsamen Lernprodukte qualitativ in der ersten Reihe stehen und sich am Markt gut behaupten können.

 

B. Umfang der Finanzierung durch die MHSG

Der Finanzierungsbeitrag der MHSG kann projektabhängig zwischen 10.000 und 30.000 Euro je Produktion liegen. Er wird im Rahmen eines Contenterstellungs- und Lizenzvertrages geleistet, der zwischen der MHSG und der jeweils zuständigen Hochschulinstitution abgeschlossen wird. Die genaue Höhe des Finanzierungsbeitrages wird im Rahmen der einzelnen Angebotsprüfung mit dem Institut ebenso diskutiert werden wie eine mögliche Gewinnbeteiligung. Dabei spielen die Größe der erwarteten Zielgruppe, die vorgesehene Lernzeit, die Aufwendigkeit der multimedialen Elemente sowie die Gestaltung des Herstellungs- und Lizenzvertrages eine Rolle. Die Auszahlung erfolgt schrittweise nach einem gemeinsam festgelegten Meilensteinplan. Bis Ende 2005 sollen in zwei Phasen bis zu 15 multimediale Lernprodukte abgeschlossen werden.

 

C. Projektorganisation

Die Projektphasen gestalten sich in etwa wie folgt:

Im Rahmen der Vorbereitungsphase prüft die MHSG das eingegangene Grobkonzept. Nach dessen erfolgreicher Prüfung schließt die MHSG einen „Contenterstellungs- und Lizenzvertrag“ mit der jeweils zuständigen Hochschulinstitution ab. Während der anschließenden Konzeptionsphase erstellt das Institut ein vollständiges Feinkonzept für die multimediale Lernproduktion.

Nach erfolgter Abnahme beginnt die Produktionsphase, die in kontinuierlicher Abstimmung mit der MHSG stattfindet. Die Dauer dieser Phase wird stark vom gegebenen Entwicklungsstand einer Lernproduktion abhängen; sie soll jedoch nicht länger als 6-9 Monate dauern. Die MHSG leistet je nach Bedarf technische und gestalterische Beratung und Unterstützung sowie unterstützendes Projektmanagement. In der besonders wichtigen Qualitätssicherungsphase unterstützen die Checklisten der MHSG ihre Partner bei der finalen Überprüfung der Arbeitsergebnisse. Auf diese Weise kann Idealerweise unmittelbar nach der Endabnahme der Produktion mit dem Vertrieb begonnen werden.

 

D. Die Nutzungsrechte

Das Institut behält stets das Nutzungsrecht für die eigene Forschung und Lehre bei sich. Im Rahmen des Contenterstellungs- und Lizenzvertrages überträgt das Hochschulinstitut der MHSG die für eine kommerzielle Verwertung erforderlichen Nutzungsrechte. Wichtiger Hinweis: Das Institut muss der MHSG zusichern, dass das entstehende Lehrmaterial frei von Nutzungsrechten Dritter ist.

 

E. Anforderungen an die multimedialen Ergebnisse

Umfang:

Sofern ein Kurs entsteht, sollte die Bearbeitungszeit bei 12 - 30 Stunden liegen. Bei Aufgabensammlungen oder multimedialen Modulen liegt eine zu definierende Vollständigkeit im inhaltlichen Kontext vor.

Inhalte:

Für das gesamte Ergebnis zeichnet der zu bestimmende Hauptautor verantwortlich. Dies schließt alle erbrachten Leistungen durch Hilfskräfte oder Fremdleistungen mit ein.

Technologie:

Das Lehr- / Lernmaterial ist online (Internet; mind. 56k-Modem) und offline (CD-ROM, DVD) nutzbar. Für die Interaktivität und Multimedialität sollen zeitgemäße und verbreitete Technologien sowie Standardwerkzeuge zum Einsatz kommen.

Evaluation:

Das Evaluationskonzept / -verfahren zur Untersuchung der Wirksamkeit der Lehrinhalte und des Lernmoduls ist nachzuweisen und zu erläutern.

Multimedia:

Multimediale und interaktive Elemente sind in einem wesentlichen Umfang vorzusehen. Hierzu gehören: Animationen, Video, Sound, Flash-Applikationen, interaktive Elemente. Texte sind zusätzlich durch Bilder, Diagramme, Grafiken anzureichern.

Lernkontrolle:

Für jede Lerneinheit ist mindestens ein Zwischentest vorzusehen. Dabei sind interaktive Übungsaufgaben zu integrieren.

 

  1. Die Nutzung des Materials ist innerhalb und außerhalb der Hochschule möglich.
  2. Eine inhaltliche, gestalterische oder technische Innovation liegt vor.
  3. Das Material ist curricular integrierbar und für den Einsatz in Massenveranstaltungen (Grundstudium) geeignet.
  4. Idealerweise sind die Inhalte erprobter Bestandteil einer regulären Präsenzveranstaltung und fachübergreifend einsetzbar.
  5. Das beteiligte Institut verfügt über Erfahrungen in der Konzeption oder Herstellung multimedialer Lerneinheiten.

 

F. Der Antrag

Der Antrag muss die folgenden Komponenten beinhalten:

  1. Aussagefähige Beschreibung (Grobkonzept) des Vorhabens in deutscher Sprache
  2. Beschreibung des multimedialen Umfangs sowie der verwendeten/geplanten Technologien
  3. Angabe des verantwortlichen Hauptautors, der Projektleitung und des Projektteams
  4. Darstellung zum Innovationsaspekt des Vorhabens
  5. Beschreibung der fachlichen und didaktischen Ziele
  6. Nennung der anvisierten Zielgruppe(n) und Beschreibung des Einsatzszenarios
  7. Evaluationskonzept
  8. Realisierungsplan inkl. Zeitplanung und Angabe der eigenen Ressourcen
  9. Finanzierungsplan inkl. Finanzbedarf und Angabe der eigenen Ressourcen

 

Anträge sind bevorzugt elektronisch als Word-Dokument zu erstellen und per e-Mail an die folgende Adresse zu versenden: lernproduktionen@mhsg.de.

Die Antragsprüfung erfolgt jeweils unmittelbar nach Zugang des Antrages. Insofern kann eine frühe Antragsstellung von Vorteil sein. Der Einsendeschluss für die erste Phase (maximal sieben Produktionen) ist der 31.8.2004. Der Einsendeschluss für die zweite Phase wird noch bekannt gegeben.

 

G. Prüfungs- und Entscheidungsverfahren

Die Prüfung der Anträge erfolgt durch die MHSG. Sie wird im Bedarfsfall durch externe Partner der MSHG unterstützt. Die MHSG trifft eine Vorentscheidung über die Finanzierung auf der Grundlage der begutachteten Anträge. Bei Ablehnung eines Antrages erhält der Antragsteller eine mündliche oder schriftliche Begründung. Vorsorglich behält die MHSG sich das Recht vor, Anträge auch ohne Angabe von Gründen abzulehnen.



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